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Aus Verlagsreihe: «Gesellschaft / Kultur»
Umschlagbild: Verbrechen als Markt
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2006

3.  Auflage

224 Seiten
broschiert

CHF 39.00 / € (D) 23.50

ISBN 978-3-280-05164-1

Valentin Landmann 

Verbrechen als Markt

Zur Ökonomie der Halbwelt und der Unterwelt


Als Milieuanwalt kennt Valentin Landmann die Geschäfte
der Halb- und Unterwelt sehr genau. Das Verbrechen
ist in seiner spannenden Darstellung vor
allem ein Marktsegment mit Wachstumsraten. Und
mehr als nur einmal ist unklar, wo der legale Teil
Gesellschaft aufhört und der illegale anfängt.
Verbrechen und Vergehen werden hier unter marktwirtschaftlichen
Gesichtspunkten betrachtet. Verbote
nach Landmann für Verbrecher, Schieber und Schmuggler
nichts anderes als Risikofaktoren und damit betriebswirtschaftlich
gesehen Kosten. Doch wer zahlt
Kosten? Wer sind die Leidtragenden? Kann man Auswüchse
bekämpfen, indem man die Anreize anders
setzt? Der Autor zeigt: Das Verbrechen funktioniert
Schattenwirtschaft nach den selben ökonomischen
Gesetzen wie der Markt – ein Aspekt, der beim Versuch,
Verbrechen und ihre Auswüchse zu bekämpfen, meist
vergessen wird.
Weitere Titel von
 Valentin Landmann

Weitere Informationen
 Inhaltsverzeichnis (PDF, 30 kB)
 Pressetext (PDF, 32 kB)
 Cover reprofähig (JPG, 370 kB)
Über den/die Autor/-in
Portrait: Valentin LandmannValentin Landmann

Valentin Landmann war Lehrbeauftragter an den Universitäten St. Gallen und Zürich für Privat-, Handels- und Versicherungsrecht. Zwischenzeitlich wirkte er als Untersuchungsrichter und Ersatzrichter. Der Zürcher Anwalt ist heute einer der bekanntesten Strafverteidiger der Schweiz. Einer breiten Öffentlichkeit wurde er u.a. durch seinen Einsatz für Biker-Gruppierungen, für Randgruppen und für die Legalisierung des Rotlichts bekannt.
Pressestimmen
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Das Buch ist ein überaus gelungener Beitrag zur Diskussion um den so oft beschworenen Anstieg der Kriminalität. Es ist flüssig und kurzweilig, bisweilen gar ein wenig flapsig geschrieben, so dass jeder deutsche Jurist trotz hoher Aktenberge dafür noch Zeit haben sollte (im Übrigen enthält das Buch genügend Anregungen zur nachhaltigen Verkleinerung von Aktenbergen)

Frankfurter Rundschau
Wie Ganoven kalkulieren.

Süddeutsche Zeitung
Dieses wunderbar gegen den Strich der politischen Korrektheit gebürstete Buch erlaubt einen neuen Blick auf unser Rechtssystem. Es ist beileibe kein Aufruf, die ethischen Werte unserer Zivilisation über Bord zu werfen. Es belegt nur praxisnah, dass für alle Bevölkerungsgruppen das Fressen in der Regel vor der Moral kommt. Die Verdrängung dieser Realität führt auf Dauer zu Fehlentwicklungen. Nicht nur bei Individuen, sondern auch bei Staaten.

Financial Times
Valentin Landmanns Buch ist erfrischend unorthodox, erstaunlich dünkelfrei und schön formuliert - und ein entschiedenes Plädoyer für Bürokratieabbau.

Plädoyer
Bestechende Analyse!

Die Welt
Der Schweizer Milieuanwalt Valentin Landmann betrachtet die dunkle Seite der Wirtschaft.

Aargauer Zeitung
Der umstrittene Strafverteidiger Valentin Landmann untersucht in seinem neuen Buch, wie die Ökonomie des Verbrechens funktioniert.

Die Weltwoche
Verbrechen lohnt sich: Die Ökonomie der Unterwelt

Der Arbeitsmarkt
Der Autor liefert eine glasklare Analyse der Funktionsweise der Halb- und Unterwelt und des Scheiterns der staatlichen Gegenmassnahmen.

Schweizerzeit
Der in Zürich praktizierende Rechtsanwalt Valentin Landmann ist eine schillernde Figur - aber auf Grund seiner Arbeits-Schwerpunkte über die Zürcher Unterwelt und Halbwelt im Bild wie kein Zweiter. In einem neuen Buch schildert er aus seiner Sicht, wie sich die Zürcher Unterwelt entwickelt und wie mit der dort grassierenden Kriminalität umzugehen ist.

Pressedienst des Handels
Einen interessanten und ungewöhnlichen Blick auf das Verbrechen wagt der Autor Valentin Landmann: Scharfsinnig untersucht er Verbrechen und Vergehen unter marktwirtschaftlichen Gesichtspunkten.

Marketing Director
Als einer der bekanntesten Strafverteidiger der Schweiz macht Valentin Landmann Vorschläge zur Verbrechensbekämpfung. Er versucht dabei, die Moral beiseite zu lassen und zu zeigen, dass Verbrecher ökonomisch denken und Gegenmassnahmen wie Strafen in ihre Kalkulation einbeziehen.

Südkurier
Wer die Unterwelt ökonomisch betrachtet, kann Verbrechen besser bekämpfen, sagt Strafverteidiger Landmann.

20min.ch
Im Volk ist Valentin Landmann vor allem bekannt als Strafverteidiger - etwa für die Biker-Gang "Hells Angles" oder für Exponenten des Rotlichtmilieu. Allein schon damit sind Schlagzeilen garantiert. Jetzt bemüht sich der streitbare Anwalt um zusätzliche Publizität: Als Buchautor berichtet er über das, was er bei seinen sicher nicht alltäglichen Tätigkeiten alles erfahren hat.

Berliner Morgenpost
Interessant sind Landmanns Argumente auf jeden Fall, und sein Insiderwissen über jene gar nicht so geheimnisvolle Unterwelt befriedigt auch die Voyeursgelüste des Legalbürgers.

Facts
Eine erfrischende Infragestellung des aussurfernden Schweizer Justizapparats.

P.S.
Der spannendste Gedanke Valentin Landmanns ist das "Downscaling". Damit meint er die Aufblähung eines Apparates, der dann zu Erfolgen gezwungen ist und dafür notfalls die Ansprüche nach unten schraubt.

Migros-Magazin
Valentin Landmann hat keine Angst vor Halbweltfiguren. Viele von ihnen hat er sogar verteidigt. Der Milieuanwalt erklärt wie gewisse Gesetze und Repression den Drogenhandel und die Prostitution geradezu fördern, statt sie zu bekämpfen.

 
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