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Aus Verlagsreihe: «Politik / Geschichte»
Umschlagbild: In den Hinterzimmern des Kalten Krieges
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2009

288 Seiten
gebunden mit Schutzumschlag, 24 s/w Abbildungen


CHF 48.00 / € (D) 29.90

ISBN 978-3-280-06116-9

Herausgeber: Jürg Schoch 

In den Hinterzimmern des Kalten Krieges

Die Schweiz und ihr Umgang mit prominenten Ausländern 1945-1960


Nach dem Zweiten Weltkrieg stand die Schweiz isoliert zwischen den zwei großen Blöcken. Offiziell neutral, lehnte sie sich eindeutig an den Westen an. Das verschont gebliebene Land war auch eine gesuchte Adresse für ehemalige Funktionäre des Dritten Reiches. Und nicht minder für Kommunisten, die ihre Heilslehre zu verbreiten suchten. In zwölf Momentaufnahmen zeigen die Autoren das Schwanken der Schweizer Politiker und Bürokraten im Umgang mit solcher Prominenz aus dem Ausland. Während manch guter Patriot wenig Hemmung hatte, mit Exponenten von Nazi-Deutschland «im Geschäft» zu bleiben, bestand gegenüber allem, was sich im linken Milieu tummelte, ein fiebriges Misstrauen. Das Buch stellt so unterschiedliche Persönlichkeiten vor wie den Dirigenten Hermann Scherchen, Hitlers Panzergeneral Heinz Wilhelm Guderian, Sowjetliterat Ilja Ehrenburg, das gräfliche Ehepaar Batthyány-Thyssen, Pastor Martin Niemöller und Nobelpreisträger Frédéric Joliot-Curie.
Weitere Informationen
 Inhaltsverzeichnis (PDF, 128 kB)
 Pressetext (PDF, 30 kB)
 Cover reprofähig (JPG, 725 kB)
Über den/die Herausgeber/-in
Portrait: Jürg SchochJürg Schoch

Jürg Schoch, promovierter Historiker, war in den 1970er-Jahren Bundeshauskorrespondent u.a. der SDA und der Basler «Nationalzeitung». Von 1981 bis zu seiner Pensionierung arbeitete er als Inlandredaktor, Chef der Auslandredaktion und Frankreich-Korrespondent für den Zürcher «Tages-Anzeiger». Er lebt in Bern.
Pressestimmen
WOZ Die Wochenzeitung
Zwölf Fallstudien vom Anfang der fünfziger Jahre, wie die Schweizer Behörden beim Umgang mit prominenten AusländerInnen rechts zumeist ein Auge zudrückten, während links flächendeckend spioniert wurde.

Neue Zürcher Zeitung
Ein interessantes Buch, in dem fünf ehemalige Mitglieder der Tages-Anzeiger-Redaktion darstellen, wie sehr die politischen Institutionen in der Schweiz zur Zeit des kalten Krieges widerstrebenden Kräften und Interessen ausgesetzt waren. Wertvoll ist auch die reichhaltige Quellenlage. Aus den vielen Dokumenten von Politik und Verwaltung geht ein akribisches, oft skrupelhaftes Bemühen um klare Entscheide hervor.

Tages-Anzeiger
Das Buch zeigt, wie die Schweiz während des Kalten Krieges mit prominenten Ausländern umging.

Berner Zeitung
Vier Autoren und eine Autorin haben sich in die Archive begeben, geheime Dossiers entstaubt und in zwölf Momentaufnahnen ein Verhalten der Schweiz ans Licht befördert, das durchaus verblüfft.

 
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